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BodyChange Woche acht und der Zucchini-Linsentopf

/ 20:44:00
BodyChange Woche acht. Acht Wochen sind vorbei. Die Erfolge? 
Nun, ich halte mich noch bedeckt. Da wir Frauen ja natürlichen Schwankungen unterliegen, war die Waage am Tag meines LoadDays nicht so lieb zu mir. 
Dafür war sie einen Tag später wieder sehr gnädig - überglücklich genehmigte ich mir dann gestern zwei Brötchen und ein Teilchen und und und. Tja, irgendwie war die Waage dann heute morgen wieder etwas frecher und so gab es zum Frühstück nur einen Eiweis-Shake. Abnehmen klappt halt nicht so gut mit zu vielen Belohnungen. Oder lag es vielleicht nur daran, dass ich gestern so ein ausführliches Workout hatte? Ja, mein Körper musste danach Wasser in den Muskeln einlagern und deswegen hat die Waage so getan, als ob es dieses traumhafte Ergebnis nicht gegeben hätte. 
Nein, ernsthaft. Auch mit BodyChange kann man nicht in sich reinstopfen (natürlich spreche ich über konforme Lebensmittel) und abnehmen. Es gibt viele Leute, die behaupten, dass sie wirklich essen soviel sie mögen und mit dem Programm schon 10kg o.ä. in 8 Wochen abgenommen haben, aber ich glaube diese Menschen bilden die Ausnahme. 
Erklären könnte ich es mir nur so, dass diese Menschen entweder wirklich 20kg Übergewicht haben und zuvor nur fast food konsumierten oder extremes Glück  haben oder lügen :D 

Um eine Tendenz bei mir aufzuzeigen - wenn ich verdammt viel Glück habe und auch mal eine Mahlzeit durch einen Shake ersetze, dann könnte ich nach den 10 Wochen meine 5 - 5,5 kg runter haben. Ich muss zwar nicht hunger, muss aber schon aufpassen.

Beim BodyChange-Programm gibt es wie erwartet in Woche acht kaum neues. Das einzig Interessante sind die Workouts.


Und da es zum Programm selber momentan nicht so viel zu erzählen gibt, stelle ich euch ein Gericht vor, dass mein Dreijähriger gerne mit mir kocht:

Zucchini-Linsentopf:

Ein schnelles, einfaches Gericht. Es ist vegan, gesund und Kinder mögen es. 

Zutaten:
  • 4 Zucchini
  • 200 g Linsen (rote)
  • 1 Zwiebel
  • 1Knoblauchzehe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 Dose Tomaten
  • Gewürze nach Geschmack (bei uns Curry)
  • evtl. etwas Wasser oder Brühe



Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und zerkleinern. 
Etwas öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch etwas anschwitzen.
Zucchini schälen und würfeln und ab in den Topf damit. 
Linsen, Tomaten und Kokosmilch hinzufügen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. 
Nach Bedarf Wasser oder Brühe hinzufügen, damit nichts anbrennt. Würzen und genießen. 




BodyChange Woche acht. Acht Wochen sind vorbei. Die Erfolge? 
Nun, ich halte mich noch bedeckt. Da wir Frauen ja natürlichen Schwankungen unterliegen, war die Waage am Tag meines LoadDays nicht so lieb zu mir. 
Dafür war sie einen Tag später wieder sehr gnädig - überglücklich genehmigte ich mir dann gestern zwei Brötchen und ein Teilchen und und und. Tja, irgendwie war die Waage dann heute morgen wieder etwas frecher und so gab es zum Frühstück nur einen Eiweis-Shake. Abnehmen klappt halt nicht so gut mit zu vielen Belohnungen. Oder lag es vielleicht nur daran, dass ich gestern so ein ausführliches Workout hatte? Ja, mein Körper musste danach Wasser in den Muskeln einlagern und deswegen hat die Waage so getan, als ob es dieses traumhafte Ergebnis nicht gegeben hätte. 
Nein, ernsthaft. Auch mit BodyChange kann man nicht in sich reinstopfen (natürlich spreche ich über konforme Lebensmittel) und abnehmen. Es gibt viele Leute, die behaupten, dass sie wirklich essen soviel sie mögen und mit dem Programm schon 10kg o.ä. in 8 Wochen abgenommen haben, aber ich glaube diese Menschen bilden die Ausnahme. 
Erklären könnte ich es mir nur so, dass diese Menschen entweder wirklich 20kg Übergewicht haben und zuvor nur fast food konsumierten oder extremes Glück  haben oder lügen :D 

Um eine Tendenz bei mir aufzuzeigen - wenn ich verdammt viel Glück habe und auch mal eine Mahlzeit durch einen Shake ersetze, dann könnte ich nach den 10 Wochen meine 5 - 5,5 kg runter haben. Ich muss zwar nicht hunger, muss aber schon aufpassen.

Beim BodyChange-Programm gibt es wie erwartet in Woche acht kaum neues. Das einzig Interessante sind die Workouts.


Und da es zum Programm selber momentan nicht so viel zu erzählen gibt, stelle ich euch ein Gericht vor, dass mein Dreijähriger gerne mit mir kocht:

Zucchini-Linsentopf:

Ein schnelles, einfaches Gericht. Es ist vegan, gesund und Kinder mögen es. 

Zutaten:
  • 4 Zucchini
  • 200 g Linsen (rote)
  • 1 Zwiebel
  • 1Knoblauchzehe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 Dose Tomaten
  • Gewürze nach Geschmack (bei uns Curry)
  • evtl. etwas Wasser oder Brühe



Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und zerkleinern. 
Etwas öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch etwas anschwitzen.
Zucchini schälen und würfeln und ab in den Topf damit. 
Linsen, Tomaten und Kokosmilch hinzufügen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. 
Nach Bedarf Wasser oder Brühe hinzufügen, damit nichts anbrennt. Würzen und genießen. 




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Leider bin ich mit dem Posting einen Tag zu spät dran. 
Zur Entschuldigung: Es ist empfunden Frühling und der Garten schreit nach mir. Und hach, was fühlt es sich schön an, einfach mal wieder in der Erde zu graben, den Kampf gegen den Giersch zu kämpfen (jedes Jahr aufs Neue) und den Kindern beim Spielen und Erkunden zu zusehen.

Trotzdem muss man zwischendurch auch was essen und Puffer kommen bei der ganzen Familie gut an und sind relativ schnell gemacht. (Vor allem weil man sie am Vorabend schon vorbereiten kann)

Heute möchte ich euch zwei Arten von "Puffern" vorstellen, die bei uns in letzter Zeit relativ häufig auf den Tisch kamen. Beide sind slow carb Rezepte. 

Die ersten Puffer "Okonomiyaki-Art" sind vor allem in den kälteren Monaten ein tolles Rezept, da sie aus Kohl gemacht werden. Ich muss gestehen, dass meine Kinder die zweite Variante aus Zucchini und Sellerie bevorzugen. 


Slow Carb Okonomiyaki:

Zutaten (für vier Personen):


Für den slow carb Okonomiyaki Teig:

  • 1 Spitzkohl
  • 160 g Kichererbsenmehl
  • 150 ml 
  • 1 Ei
  • etwas Salz und Pfeffer

Zubereitung:
  
Spitzkohl in Stücke schneiden, waschen und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen.
Etwas abkühlen lassen. Anschließend mit den restlichen Zutaten vermengen. 
Je nach Pfanne etwas Öl erhitzen und die Okonomiyaki ausbacken. 
Wenn ihr merkt, dass sie nur zerfallen und sich auch nach einigen Minuten nicht wenden lassen, dann fügt noch etwas Mehl und/oder Ei hinzu.


Ich mache immer diese Soße dazu:

Die Kinder essen sie zwar nicht, aber uns "Großen" schmeckt sie echt gut :)

Zutaten:
  • 1 kl. Zwiebel
  • ein 2,5 cm x 2,5cm Ingwerstück
  • 1 rotr Chilischote
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Miso
  • 6 EL Wasser 
  • etwas Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten pürieren. Fertig :)






Slow carb Zucchini-Sellerie-Puffer:


Zutaten:

  • ~1 kg Zucchini
  • ~ halbe Knolle Sellerie
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Eier 
  • 4 El Kichererbsenmehl
  • Etwas Salz und Pfeffer



Zubereitung:

Zucchini, Sellerie und Zwiebeln schälen und raspeln.
Eier, Kichererbsenmehl hinzufügen.
Würzen und in einer Pfanne ausbacken.
Auch hier müsst ihr, wenn sie zerfallen etwas mit Kichererbsenmehl nachhelfen.





Als Topping empfihelt sich hier nach Geschmack die o.g. Soße, Kräuterquark, Apfelmus oder Lachs mit Meerrettich.


Ich wünsche euch viel Freude beim kochen, einen guten Appetit und einen schönen, sonnigen Tag! 






Das bietet das BodyChange-Programm in Woche sieben:


  • Ein Kochvideo
  • Ein Motivationsvideo
  • Einen kurzen Text zu dem Thema, dass man zur Vitaminversorgung nur Gemüse und kein Obst braucht
  • Zwei neue Workouts


Die Koch- und Motivationsvideos habe ich mir nicht angesehen.
Die Workouts werden (meiner Meinung nach) momentan schon eine ganze Ecke anstrengender, als sie es zu Beginn waren.
Das ist natürlich sinnvoll, aber ich muss gestehen, dass es je nach Übung schon Momente gibt, in denen ich denke: “Das schaffst du nicht noch 5x“.
Natürlich schafft man es und ich mache nach wie vor mehr als die 15 Minuten Videodauer, aber hinterher weiß ich auch was ich getan habe.


Meine Woche Sieben:


Sieben Wochen BodyChange liegen hinter mir. Sieben Wochen Durchhaltevermögen, Verzicht und Sport.
Sieben Wochen eiserner Wille.
Sieben Wochen Disziplin.
Sieben Wochen … Nein, um die Wahrheit zu sagen, war Woche sieben eine Load Woche.


Es fing alles damit an, dass mein Mann am Sonntag Geburtstag hatte und ich erst überlegt hatte meinen LoadDay auf Sonntag zu legen.
Nun gab es Samstag aber ein großes Frühstück und so schon einmal ein Brötchen.
Bis zum Abend war ich dann wieder auf BC-Kurs.
Bis es ans Backen der Erdbeer-Sahne-Schoko-Torte für Sonntag ging.
Die Torte musste zwischendurch abgeschmeckt werden – versteht sich.
Am Sonntag gab es dann Kuchen-Frühstück. War richtig lecker. Und es blieb irgendwie den ganzen Tag lecker.
Am Montag gab es zum Frühstück Chia-Pudding mit Nicecream. Boah, so lecker und eigentlich ja auch gesund, nur leider nicht konform.
Am Montag Abend hatte ich dann Lust auf ein Bier.
Am Dienstag aßen meine Jungs Käsewürfel und ich konnte einfach nicht widerstehen.
Am Mittwoch kamen dann einige Stücke Schokolade dazwischen – auch lecker und so gar nicht konform.
Donnerstagabend waren es die Pringles, die mich in Versuchung brachten und am Freitag blieb ich (glaube ich) standhaft.

Nun kam der Samstag – mein eigentlicher LoadDay und ich hatte richtig Bammel vor der Waage.
Und die Waage zeigte mir leider ein Ergebnis, dass ich erwartet habe. Kein bisschen abgenommen. Trauriger Stillstand. Aber hey, immerhin Stillstand und kein krasser Rückfall.

Der Rückfall kam dann jetzt am Samstag.
Der Plan sah wie folgt aus:
Am Samstag ordentlich reinhauen. So richtig. Und dann wirklich wieder voll durchziehen.
Gesagt, getan. 
Am Samstag wurde Müsli gefrühstückt, danach gab es beim Chinesen verdammt viel von allem. 
Am Abend gab es noch mal mit Käse überbackenes Brot und Käsewürfel im Bett :D 
Ah ja, Bier gab es abends auch.

Die Waage belohnte mich am Sonntag mit +1,2 kg. Hat sich also gelohnt.

Wie gut, dass ich ja jetzt standhaft bleiben wollte. 
Zum Frühstück biss ich nur einmal in das Brötchen meines Sohnes. Ich musste ihm helfen. Er hat so lieb „Bitte“ gesagt.
Am Nachmittag waren wir in einem kleinen Freizeitpark. Mein kleiner Kumpel wollte Pommes mit Frikandel – nach drei Pommes war er satt. Und da lagen sie vor mir und flüsterten mir zu: “Eine wirst du ja wohl dürfen. Komm, nur eine. Nimm Mayo und Ketchup dazu, dann hat es sich wenigstens gelohnt“.
Nun, die Pommes haben gewonnen. Lecker waren sie aber schon.
Gestern Abend schauten wir „Kitchen Impossible“ und die Pringles lachten mich schon wieder so an – blöde Versuchungen.
Heute kam mir nur der Chia-Pudding wieder in die Quere.

Aber ab jetzt, ja wirklich, ab jetzt bleibe ich standhaft.
Immerhin hat sich die Waage auch wieder beruhigt und ich bin wieder auf dem richtigen Kurs.
Der Frühling kommt und die Motivation ist wieder da.







BodyChange Week No7

by on 10:39:00
Das bietet das BodyChange-Programm in Woche sieben: Ein Kochvideo Ein Motivationsvideo Einen kurzen Text zu dem Thema, dass man z...
Heute kommt mein erstes Posting zu den bereits unternommenen Aktivitäten mit unseren Kids. 
Bald ist es Frühling und ich poste von Winterreisen ... Asche auf mein Haupt  :/

Ja, wir sind gerne und viel unterwegs. Ob es für unsere Kinder gut ist?
Meistens schon. 
Einige Kurztrips sind eine Bereicherung auf ganzer Linie. 
Einige, nicht alle. 

Es ergab sich vor drei Wochen, dass mein Handy abends klingelte. 
Eine Whatsapp Nachricht und die Frage: "Wollt ihr nicht morgen mit uns nach Scheveningen? Haben eh schon gebucht und jetzt ist jemand abgesprungen.". 
Die Anfrage kam sehr kurzfristig, aber why not. 
In Scheveningen waren wir noch nie und ein kurzer Tapetenwechsel ist doch immer willkommen.
Also Tasche packen und los gehts ....


Vorab: Bitte verzeiht mir die schlechten Bilder. Das Wetter war mies und da ich mich eher auf die Kids konzentrieren wollte, knipste ich mit Auto-Programm, leider dem Falschen :/ 
Trotzdem wollte ich euch gerne einige Sätze zu unseren Erfahrungen schreiben und das Ganze mit (schlechten) Bildern begleiten. 

Destination Hotel Carlton Beach:

Das Carlton Beach ist ein vier Sterne Hotel in Scheveningen mit direkter Strandlage - eines dieser Hotels, die ich ja eigentlich furchtbar finde. 
Man liegt am Strand und hat im Rücken diese furchtbaren Betonriesen - nicht sonderlich romantisch.
Aber dafür haben es die Gäste nicht weit zum Wasser und der Promenade und ja, am Wasser schaut man eher aufs Meer als auf die Hotels. Trotzdem finde ich, dass diese Bauten das Bild eigentlich verschandeln. 




Unser Zimmer:
Unser Zimmer war ein Familienzimmer und ähnelte eher einem Appartment. 
Es gab ein Wohn-/Esszimmer, Ein Badezimmer mit Dusche und ein kleines Kinderzimmer. 
Lediglich eine Küchenzeile fehlte. 
Aber wir hatten einen Wasserkocher und das war das Einzige was wir brauchten für unsere Babymilch.

Der Wohn-/Essbereich:

Ja, chaotisch, aber mit zwei kleinen Kindern gehört ein gewisses Mass an Chaos bei uns leider dazu.


Das Highlight des Wohnraumes:

Da unser Mini-Zwerg die Nacht über lieber wach sein wollte, verbrachte ich viele Stunden mit ihm in dieser Schaukel - mit Ausblick auf diesen Busbahnhof:
Der Busbahnhof an sich ist ja jetzt auch nicht der schönste Ausblick. 
Doch in der Nacht kam es zu extremen Schneefall. 
Alles war weiß und ein einsamer Fuchs schlich herum - diese Stunden in der Schaukel waren mein Highlight des Ausflugs. 
Und jetzt hätte ich auch gerne so eine Schaukel im Wohnzimmer. 
Zu doof, dass wir überall abgehangene Decken haben. 


Unser Schlafzimmer:

Das Schlafzimmer bot genug Platz, dass das Reisebettchen in die "Schminknische" passte.
Das große Bett war wirklich bequem und hätten unsere Kinder es zugelassen, hätten wir wahrscheinlich echt gut geschlafen.


Das Badezimmer:

Ich muss gestehen, dass das Badezimmer war leider enttäuschend.
Das lag sowohl an der Ausstattung (Rost, abgesplitterte Ecken und Kanten), wie auch am Sauberkeitszustand (Haare in der Dusche, nicht wirklich saubere Toilettenschüssel) und an der Enge des Raumes.
Hinzu kam eine Tür aus Glas, die etwa 10 cm über dem Boden aufhörte.
Wenig Raum für Privatsphäre. Und auch wenn es mit egal ist, dass meine Jungs sich die Nase an der Scheibe plattdrücken, währen ich auf Toilette sitze, so denke ich doch, dass der ein oder andere das nicht so entspannt sieht.

Und eine schlechte Aufnahme des Kinderzimmers - unsere Kinder sind noch zu klein um alleine in einem Raum wie diesem zu nächtigen. Es wäre vielleicht etwas anderes gewesen, hätte man das Babybett auch mit reinstellen können. Aber dafür war der Raum zu klein.
Für etwas größere Kinder sicher nett.
Auf dem Bild schlecht erkennbar, aber unter dem Bett befand sich so einiges. Überwiegend sehr eingestaubte Kreidestücke, die da wohl schon länger lagen.

Das Thema Sauberkeit war leider eines, das sehr negativ auffiel.
Die Zimmer waren schlichtweg nicht sonderlich sauber.
Ich fand sogar abgeschnittene Fingernägel, Zettelchen in Ecken, eine leere Wasserflasche hinter der Gardine usw.  - schon unerfreulich.

Leider hatten unsere Begleiter auch wirklich Unglück mit ihrem Zimmer und konnten statt wie geplant um 12:00 Uhr erst um 15:00 Uhr auf ihr Zimmer.
Da sie zu einem eher traurigen Ereignis anreisten und als Stammgäste bereits vorab einen frühen Check In gebucht hatten, war der Ablauf enttäuschend.

Das Zimmer und auch das leichte Chaos hätte ich unter anderen Umständen evtl. als nicht so schlimm empfunden.
Da die zwei Zimmern mit Parkplätzen und Frühstück ~500€ die Nacht kosteten, war die Erwartungshaltung was Service, Ausstattung und Sauberkeit angeht schon gehobener.

Um aber nicht nur das negative zu erwähnen: Das Frühstück war wirklich lecker.
Zwar war das Buffet etwas eng und gedrungen, aber geschmacklich und vom Angebot her doch wirklich sehr nett.
So gab es, um euch eine kleine Vorstellung zu geben zB.: Kaffee, frisch gepressten O-Saft, verschiedene süße und deftige Backwaren, Rührei, Eier, Omlett (- auf Bestellung mit Wahlzutaten), Lachs, verschiedene Schnittkäse, Wurstwaren, Waffeln, Obst, Müsli, Joghurt.
Es war wirklich reichlich, frisch und lecker.

Also - zum Frühstücken würde ich wieder hinfahren.


Zur Destination Scheveningen:


Scheveningen ist ein Stadtteil von Den Haag und nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt. Irgendwo hatte ich gelesen, es wäre mittlerweile das größte Seebad in den Niederlanden. 
Hotels, eine Holland Casino Filiale, eine lange Standpromenade mit vielen Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, eine lange Seebrücke und Attraktionen wie den Miniaturpark Madurodam. 

Klingt Interessant? 

Das ist wohl Empfindensssache. 
Das was wir gesehen haben, konnte mich absolut nicht abholen. Das liegt aber mit daran, dass wir mit zwei kleinen Kindern unterwegs sind.
Diese Massentourismus-Anlage mit all den vermeintlichen Attraktionen und den Massen an dem einen oder anderen fragwürdigen Grüppchen, die sich von dem Ganzen angezogen fühlen, empfand ich eher als abstoßend. 

Von der Promenade mit den vielen Geschäften habe ich leider kein einziges Foto gemacht.

Lediglich diese Zwei kann ich euch anbieten und das auch nur, weil man diese Attraktionen (beide auf der Seebrücke) so nicht überall vorfindet.




Mein persönliches Fazit:


Das Hotel:

Eher für kinderlose Paare.
Schön entspannen, etwas in den Fitnessraum, etwas schwimmen, danach ab ins Vergnügen.

Ich stehe mit meinen Kids eher auf Hotels oder Hotelanlagen, die auf Kinder ausgerichtet sind.
Alternativ finde ich auch kleine, familiäre Pensionen, wo man dann bei 60€ die Nacht über viele Dinge hinweg sieht ganz nett.

Allerdings muss ich gestehen, dass das Hotel mit den verwinkelten Türen und auch das Schnurtelefon bei unserem Großen echt Eindruck hinterlassen haben. :D

Der Ort (bzw. das Wenige was wir gesehen haben):

Einkaufen, Essengehen, Nightlife und Co. - nicht unbedingt das, was unsere Bedürfnisse als Familie deckt.
Dann ist doch weniger mehr und ein Spielplatze vor der Nase Gold wert.

Zudem war es da so kalt und windig - ja es lag am Reisezeitraum, nicht an der Destination - dass ich bis heute verschnupft bin.

Mit kleinen Kindern unserer Meinung nach nicht sonderlich empfehlenswert - zumindest nicht diese Art von Kurztrip.
Ich bin mir sicher, dass man in Scheveningen auch mit Kindern eine sehr schöne Zeit verleben kann, dafür sollte man sich vorher über den Ort und die Möglichkeiten informieren.
Den Miniaturpar Madurodam würde ich mir zum Beispiel auch gerne irgendwann, wenn die Kinder größer sind anschauen.


Wir hätte wohl ein enspannteres Wochenende zu Hause verbracht, aber ich bin dennoch froh, dass wir gefahren sind.
Zum einen haben wir nette Begleitung gehabt und es war wohl nicht der letzte gemeinsame Trip.
Und zum anderen, weiß man, dass man genau dort in der Form nicht mehr hin muss.
Eine Erfahrung, für die man Dankbar sein kann - auch wenn sie keiner Wiederholung bedarf.

Wie geht ihr mit solchen Erfahrungen um?
Seid ihr eher verärgert oder versucht ihr das Positive mitzunehmen?


Letzte Woche berichtete ich euch ja schon von den Linsennudeln.
Jetzt haben wir, wie angekündigt unser Glück mit veganen Nudeln probiert und so möchte ich heute unsere Erfahrungen mit euch teilen.
Unsere Farfalle bestehen nur aus Wasser und Mehl.
Schnell gemacht, nahrhaft und um einiges günstiger als die gekauften.

Ihr braucht:


  • 1Teil Wasser
  • 3Teile Kichererbsenmehl  
  • Salz oder Kräuter (nach Geschmack)


Zubereitung: 


  • Das Kichererbsenmehl mit den Gewürzen vermengen und nach und nach Wasser hinzugeben, bis ihr einen "Mürbeteig" erhaltet. Das Kneten ist etwas mühselig, der Rest dafür mega einfach.
  • Den Teig etwas ruhen lassen und anschließend dünn ausrollen.
  • Jetzt könnt ihr ihn nach Belieben ausstechen oder schneiden.




 Bei uns gab es "Farfalle", auch wenn nicht in klassischer Form :)





Nach dem Trocknen sahen sie so aus


Und das allerbeste war, dass sie nach dem Kochen immer noch ihre Form behielten

Falls ihr nicht auf Mehl in Bio-Qualität besteht, kann ich euch nur ans Herz legen, Produkte wie Kichererbsenmehl in orientalischen Lebensmittelmärkte zu holen. Da zahlt ihr dann weniger als die Hälfte, da die Produkte in dieser Küche nun einmal alltäglicher sind.


So, die Nudeln haben wir und wenn es nun anschließend schnell gehen muss, kann ich euch die folgende Soße (leider nicht vegan, dafür aber auch bei Kindern beliebt) ans Herz legen:

5 Minuten-Soße:


500ml passierte Tomaten
1 Dose Thunfisch
eine handvoll TK Erbsen
evtl. Gewürze (nach Geschmack)

Alles erwärmen und schmecken lassen :)




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